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VIENNA HORNS

Director's Cut

15 Soundtracks
ORF CD 490

"Vienna Horns - Director's Cut" heißt die neue CD der zwölf Hornisten, die auf ihren Wiener Hörnern schon weltweit Verblüffung und Verwunderung auslösten. Diesmal sind es keine wienerischen Klänge, sondern bekannte und bereits legendäre Filmmusikthemen: aus Klassikern wie Bernhard Herrmanns Musik zu Hitchcocks "Torn Curtain" wie auch aus Filmen unserer Tage, z. B. Patrick Doyles "Harry Potter"-Musik.

Alan Silvestri, John Williams, John Barry, Nino Rota, Erich Wolfgang Korngold, Elmar Bernstein, Michael Nyman, Ennio Morricone und andere Größen sind hier versammelt. Die genialen Arrangements für die Vienna Horns stammen von Alexander Wagendristel, als Dirigent der Aufnahmen fungierte wieder Alois Glaßner.

Weltweiter CD - Versand über den Onlineshop des Österreichischen Rundfunks ORF.

Die Aufnahmen wurden ausschließlich auf Wiener Hörnern gespielt.

Vienna Horns:
Thomas Jöbstl, Josef Reif, Markus Obmann, Raphael Stöffelmayr, Gerhard Kulmer, Thomas Bieber, Walter Reitbauer, Albert Heitzinger, Thomas Fischer, Franz Obermüller, Franz Pickl.

Dirigent: Alois Glaßner

Wir danken unseren Freunden und Kollegen für Ihre Mitwirkung:
Wolfgang Tomböck, Manuel Huber, Elisabeth Jöbstl, Helene Tomböck, Christoph Peham, Jonas Rudner, Markus Hartner.

Percussion: Patrick Prammer, Margit Schoberleitner, Kevan Teherani, Lukas Schiske, Benedikt Schmiedinger, Georg Hasibeder
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VIENNA HORNS, ART OF BRASS Vienna

«Wandern mit Strauß, Schubert, Brahms»

Viennas New Years Concert 2007 – The original soundtrack of Austrias outstanding natural beauty
ORF CD 483

Soeben ist sie erschienen, die neue CD von Vienna Horns und Art of Brass Vienna. Beide Ensembles gestalten die Pausensendung des Neujahrskonzertes, die 500 Millionen Zuseher erreicht. Die neue Aufnahme ist der Soundtrack zum Film über Österreichs Naturschönheiten, romantische «Programmmusik» von Franz Schubert, Johann Strauß Sohn, Johannes Brahms, Franz Schmidt und Anton Bruckner, virtuos interpretiert.

Kritik: KURIER, Sonntag, 31. Dezember 2006 Kultur & Medien

«Blecherne Kunst für die Pause»
Von GERT KORENTSCHNIG

Wenn Zubin Mehta am 1. Jänner um 11.15 Uhr das Podium betritt, um die Wiener Philharmoniker zum vierten Mal bei ihrem Neujahrskonzert zu dirigieren, sind rund 60 TV-Stationen live oder zeitversetzt dabei. Das Neujahrskonzert ist nicht nur ein künstlerisches Top-Event, sondern längst auch eines fürs TV.
Da Konzerte aber – nicht selten zum Leidwesen der Besucher – auch Pausen haben, müssen diese televisionär gefüllt werden. Diese Chance einer enormen Breitenwirkung abseits der Klischees hat der ORF längst erkannt und versucht, die Pause künstlerisch zu gestalten.
Diesmal hat Felix Breisach den Pausenfilm gestaltet. Und die Musik, die bereits auf einer CD erschienen ist, stammt von den Blechbläserensembles «VIENNA HORNS» und «Art of Brass Vienna».
Zu hören gibt es hinreißende Arrangements von Strauß-Melodien, Mahler-Passagen, Bruckner-Symphonie-Auszügen etc.
Alles präzise gespielt von den beiden Ensembles, bei dem jeweils nur große Könner am Werk sind. Für Freunde des Wiener Horns, dieses einzigartigen, klanglich phänomenalen und so schwierig zu spielenden Instruments, ein Muss.

KURIER WERTUNG: 4 von 5 möglichen Punkten.



Kritik: FALTER Stadtzeitung Wien, Kultur 1-2/07

«OHREN AUF! Heimvorteil in F»
von CARSTEN FASTNER

Die größte Überraschung beim Neujahrskonzert war heuer – das Pausenprogramm. Ergaben sich die blümchenumrankten Wiener Philharmoniker unter Zubin Mahta einmal mehr der sentimental betulichen Huldigung einer Wiener Form überkommener Urbanität, so machte sich der Pausenfilm gewohnt daran, die ruralen Reize der Republik zu rühren. Sein Soundtrack aber hatte es in sich. Gar nicht so sehr aufgrund der gelungenen, aber erwartbaren Programmzusammenstellung besonders österreichisch klingender Schmankerln von Strauß, Schubert, Mahler, Bruckner, Brahms. Nein, wie da gespielt, genauer gesagt: geblasen wurde, das war schlicht atemberaubend.
Die 14 Hornisten der Vienna Horns und das personell verbandelte Art of Brass (zweimal Trompete, Horn, Posaune, Tuba) zeigten sich hochvirtuos und auf den Punkt präzise, dabei geschmeidig, agil und vor allem so farbenreich, wie man es von einer vermeintlich monochromen Besetzung einfach nicht erwarten würde. Spieltechnisch herausgefordert werden sie dabei auch noch von der eigenwilligen Bauart ihrer Instrumente, samt und sonders Wiener Hörner in F, die praktisch kein Orchester außerhalb Wiens mehr verwendet. Die vertrackten Dinger klingen freilich deutlich besser als «modernere» Modelle, was die ausgezeichneten Arrangements (von Alexander Wagendristel, Heinrich Bruckner u.a.) als Heimvorteil zu nutzen wissen. Nun ist das Programm, auf sechzig Minuten erweitert, unter dem Titel «Wandern mit Strauß, Schubert, Brahms» (ORF) auch auf CD erschienen...


Kritik: Die Presse, Schaufenster Nr. 2 / 12. 1. 2007

«Blechkunst»
CD Kritik Klassik von WILHELM SINKOVICZ

Wer heuer das Neujahrskonzert im Fernsehen verfolgt hat, durfte sich nicht nur über die Begegnung mit den Wiener Philharmonikern freuen, sondern - zur Pause - auch über die Blechbläser-Ensembles Art of Brass und Vienna Horns. Die tönenden Austriaca, die da klingend durch die Musikgeschichte des Landes führten, setzen Musik der Strauß-Dynastie, virtuos arrangiert, ins Kontinuum der großen österreichischen Tradition zwischen steirischen Tänzen, Schubert, Bruckner, Mahler und Franz Schmidt. Wobei die versammelten Bläser, mehrheitlich aus Wiener Orchestern und allesamt auf Wiener Instrumentarium musizierend, enorme technische Meisterleistungen mit hinreißendem Klangsinn zu mixen verstehen, Ob die prächtigen Königsfanfaren aus Schmidts «Fredigundis» oder das Jagdscherzo aus Bruckners Vierter: Dergleichen macht jedem Philharmonischen Ehre.

Bewertung: 4 von 5 möglichen Punkten
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Vienna Horns

VIENNA HORNS


«Lieber Herr Tomböck, habe jetzt Ihre Wiener- Horn-Aufnahme gehört: herrlich!
Einfach toll, dieser Klang und diese Technik!»
Nikolaus Harnoncourt

Das Wiener Horn (in F) habe ich als eine unglaubliche Heldengeschichte erlebt: Als ich 1948 nach Wien kam, spielte man in den großen Orchestern weltweit die schwergewichtigen Doppelhörner oder für extrem hohe Partien kleine Oktavhörner in F oder G.
Das angestrebte Ziel war, durch Verkürzung der Rohrlänge die Abstände der Töne pro Ventil zu vergrößern und damit das Instrument «kiekssicherer» zu machen. Es wurde tatsächlich weniger gekiekst, aber der Preis war sehr hoch – für mein Empfinden allzu hoch! Man hatte Schönheit für Sicherheit hingegeben, leichtfertig, wie ich meine, weil in der Musik Schönheit das überhaupt höchste Gut ist, wofür wir Musiker jedes Opfer zu bringen haben. – Die Musiker haben diese heilige Forderung, jedes Risiko auf sich zu nehmen, um schön zu spielen, der anderen Forderung geopfert, jeden Fehler zu vermeiden. Haben wir denn etwas gewonnen, wenn auch alles richtig ist, aber nichts wunderbar?
Die Wiener haben auf ihrem F-Horn beharrt, auch in Zeiten, wo man jeden kleinsten Ausrutscher als Kapitalfehler betrachtete, sie wollten nicht auf ihren zauberhaften, romantischen Klang verzichten und auf die magischen Bindungen. Dafür wurden sie einige Jahrzehnte als rückständig belächelt. «Was nützt uns alle Sicherheit, wenn wir dafür diesen Klang hergeben müssen.» – so hätten sie ihre Haltung begründet. Sie haben ihn – heldenhaft – bewahrt und werden heute weltweit darum beneidet – es sieht fast so aus, als überlege man sich da und dort, wieder zu den guten alten Hörnern zurückzukehren! Trotz des Risikos – für die Schönheit ist kein Preis zu hoch!
Nikolaus Harnoncourt


«The Horn Call», Mai 2006
Magazin der International Horn Society, USA

One of my students brought this CD to her lesson and asked, «Have you heard this?» She loaned it to me and I ordered it on-line that night! This is the most incredible horn ensemble CD on the planet: The London Horn Sound on steroids! The sales of Wiener Pumpenhorns should soar! Here are thirteen hornists from Vienna, many from the Vienna Philharmonic, joined by one percussionist. The CD notes state that «Only Vienna horns were used in these recordings». Each hornist is listed with the maker of his instrument.What is most impressive: the fabulous sound and intonation, the incredible high registers, the unbelievable low playing, the fantastic articulation, the awesome power? I ordered the CD on-line from the Austrian Radio site (orfshop@orf.at) for $ 16,80 US, including shipping. I don’t usually listen to recordings repeatedly but have listened to this one in its entirety at least four times this month and plan to include it on all long automobile treks! Maybe the antiquated Vienna single F horn with its double piston valves, operated by a cumbersome lever system, and intonation problems is not the best instrument for the modern horn soloist. In the hands of these gentlemen, it is an incredible instrument – you will want to own one after hearing this CD!
The recording opens with Kamen’s theme from the movie Robin Hood Prince of Thieves, arranged by Josef Reif, one of the ensemble members. It is so thrillingly rendered that if you hear only this performance, you will pull out your credit card to order it. If this doesn’t grab you, you are not a hornist!
The Titanic arrangement is the same recorded by The London Horn Sound crew. Sorry guys, the Vienna gentlemen win – who would have thought this remotely possible? Yes, there is some «wah-wahing» on some of the slower arrangements but, good grief, if most of us could play that well on our doubles, descants, and triples we would be thrilled. Possibly the most impressive performance from the standpoint of sheer virtuosity is the arrangement of Schumann’s Konzertstück, performed by a solo quartet, accompanied by only horns. Thanks to the virtuosity of all, the performance is simply unbelievable from the e’’’s to the basement. These hornists are not just technical monsters – they have a soul. Mahler’s setting of Friedrich Rückert’s song: «I live alone in my heaven my loving, in my song,» is an emotionally-charged performance featuring solo Wagner tuba (Wolfgang Tomböck). Tomböck and Thomas Jöbstl alternate as the principal horn throughout the CD. Both are beyond incredible!
William Scharnberg